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Kiedricher SPD steht zur Umgehungsstraße

Eine richtige Zukunftsentscheidung, doch mit Beigeschmack: Empörung über Eltville !

Einstimmig votierte die SPD-Fraktion in der Novembersitzung der Gemeindevertretung für die Realisierung eine Umgehungsstraße über das KIM-Modell der Landesregierung. Dies auch unter dem Aspekt, dass sich die Nachbarstadt Eltville aus der Mitverantwortung und anteiligen Finanzierung verabschiedete.

Zunächst bedankte sich der Fraktionsvorsitzende Udo Wesemüller für die Vorlage. Das es sie überhaupt gab sei ein besonderes Verdienst des Kiedricher Bürgermeisters. Gleichzeitig schloss er an dieser Stelle auch die Staatssekretärin Müller-Klepper, CDU, mit ein, die sich beide sehr nachhaltig und intensiv um die Aufnahme in das KIM-Modell bemüht hatten.

Dabei sei es Fünf vor Zwölf, denn wenn die Haushaltsmittel 2012 in Hessen für das KIM-Modell noch erreicht werden sollen müssten die Verantwortlichen in Kiedrich jetzt und heute den Zustimmungsbeschluss zur Umgehungsstraße fassen.

"Wir stimmen der Vorlage und damit dem Abschluss der Verwaltungsvereinbarung zu. Das vorweg. Aber mit einem ganz faden Beigeschmack. Und es ist nicht ganz selbstverständlich, dass es nach allem was bisher passiert ist, noch geklappt hat", redete er danach Klartext, "dieser Beschluss ist mit einem faden Beigeschmack versehen".

"Wir waren uns einmal recht sicher, die Realisierung der Umgehungsstraße unter den annähernd gleichen Voraussetzungen gemeinsam mit der Stadt Eltville stemmen zu können", so Wesemüller. Den Zusagen der Eltviller Vertreter, und dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 13. Dezember 2010, einen Anteil von 30 Prozent zu verantworten, habe man damals einen gewissen Wahrheits- und Vertrauensgehalt zugebilligt.

Hinterher ist man immer etwas schlauer. Früher hat man Allianzen geschlossen, indem man seine Töchter vergeben hat. In Eltville hat sich die CDU nun nach der Kommunalwahl eine Option auf ihren Bürgermeister und den Wahlgang im Frühjahr bei den GRÜNEN erkauft. Aber es war, irgendwann wird man auch das besser wissen, ein Kuhhandel", gab Wesemüller zu Protokoll.

Umgehungsstraße versus Bürgermeister. Man kann es sehen wie man will, die Koalitionsvereinbarung mit den GRÜNEN beinhaltet einen eklatanten Wortbruch. Da ist man sich in Kiedrich sicher.

Benedetto Troia, SPD, brachte es auf den Punkt: „Kiedrich zahlt, und Eltville hat den Vorteil !“

Gleichwohl trafen die Sozialdemokraten mit ihrer Zustimmung zur Umgehungsstraße eine Zukunftsentscheidung, von der Kiedrich noch sehr nachhaltig profitieren wird. Und freuten sich, dass es auch die Kollegen der anderen Fraktionen so sahen und ebenfalls zustimmten.

„Wir jedenfalls stehen zu unserem Wort, anders als Eltville. Die Lasten, die wir damit auf uns nehmen, werden uns drücken. Die Vereinbarung über das KIM-Modell hat aber dennoch gerade jetzt ihre Vorteile. Letztendlich leihen wir dem Land ja Geld. Geld, das wir uns selbst erst einmal besorgen müssen“, fasste Udo Wesemüller den Beschluss zum Bau der Umgehungsstraße zusammen.